Router vom Anbieter oder richtige Firewall?
Zuletzt aktualisiert: 2. November 2026 · Autor: Redaktion Local-IT-Firewall
Kurz gesagt
Ein Router verbindet Ihr Netz mit dem Internet und blockt unaufgefordert hereinkommende Verbindungen. Eine Firewall entscheidet zusätzlich, wer im Haus wohin darf, sieht in den Datenverkehr hinein und protokolliert, was passiert ist.
Was beide tun
Beide Geräte trennen innen von außen. Was von draußen unaufgefordert ankommt, lassen beide nicht durch. Für ein Netz mit drei Rechnern ist das ausreichend.
Was nur die Firewall tut
- Regeln im Haus. Der Kassenrechner muss nicht in dasselbe Netz wie das Gäste-WLAN und der Drucker nicht ins Internet.
- Inhalt statt nur Absender. Verbindungen werden daraufhin geprüft, was sie übertragen – nicht nur, woher sie kommen.
- Zugang von außen mit Benennung. Jeder Zugang gehört zu einer Person, nicht zu einem Kennwort, das alle kennen.
- Protokoll. Nach einem Vorfall ist nachvollziehbar, was wann passiert ist. Ohne Protokoll bleibt es bei Vermutungen.
Fünf Anzeichen, dass das Anschlussgerät zu klein geworden ist
- Sie haben mehr als ein WLAN, aber nur ein Netz.
- Mitarbeitende arbeiten von außen über eine Portweiterleitung.
- Niemand weiß, welche Freigaben über die Jahre eingerichtet wurden.
- Gäste hängen im selben Netz wie die Buchhaltung.
- Nach einer Störung lässt sich nicht sagen, was vorher passiert ist.
Warum eine Firewall Betreuung braucht
Ein Gerät, das nach dem Aufstellen niemand mehr anfasst, verliert seinen Wert: Lizenzen laufen aus, Regeln passen nicht mehr zum Betrieb, und Aktualisierungen bleiben liegen. Genau das ist der Unterschied zwischen Kauf und Dienstleistung.
Was Sie jetzt tun können
Zählen Sie Ihre Netze und Ihre Zugänge von außen. Kommen Sie dabei auf mehr als eine Handvoll gewachsener Freigaben, lohnt sich ein Blick auf die Regeln.